Gruppenliga: Vereinsvertretersitzung in Felsberg

In 1. Mannschaft, Allgemein, Herren von WLZ Sport

Start im neuen Jahr am 25. Februar geplant
Nur hohe Zahl der “Hängepartien” trübt die Zwischenbilanz

Felsberg. Wenn nur das Wetter nicht wäre, dann wäre die Saison 2017/18 bisher die beste für die Gruppenliga 1 Kassel . So trüben bei Beginn der Winterpause 24 Ausfälle die Bilanz.

„Das habe ich in 25 Jahren als Klassenleiter noch nie erlebt, dass es im August schon vier Absagen gab, im Verlauf der Saison dann der Ausfall von sechs zum zweiten mal angesetzte Partien. Inzwischen sind sieben Vereine schon drei Spiele im Rückstand“, kommentierte Horst Riemenschneider bei der Winter-Rundenbesprechung der Vereine in Felsberg den Schatten auf einer sportlich attraktiven und bislang besonders fairen Saison.

Die soll am 25. Februar wieder los gehen. Zu den zwei Nachholpartien gehört das Match des VfR Volkmarsen gegen den 1. FC Schwalmstadt II.

Am 4. März sind dann fast alle Teams wieder in der “Bütt, auch vier der fünf Waldecker. Der TSV/FC Korbach weicht für seinen ersten Auftritt beim KSV Baunatal II direkt auf Dienstag, 6. März aus.

Ostermontag freigehalten

Wieviel Fußball geht schon Anfang März? Für den Fall der Fälle hat der Klassenleiter den Ostermontag (2.4.) erst einmal frei gelassen, zumal der Mittwoch (4.4.) schon mit sechs Nachholterminen belegt ist.

Für Schiedsrichteransetzer Willi Reinemann erwiesen sich die beiden Feiertagsspieltage (3./31.10) als echter Stresstest. Insbesondere am Nationalfeiertag habe die Schiedsrichterknappheit extreme Ausmaße angenommen, da viele Unparteiische den Brückentag zum Kurzurlaub genutzt hätten.

Auf der Ebene Sportgerichtsbarkeit gab es in dieser Runde keine unangenehmen Auffälligkeiten. Nur sieben Fälle kamen während der Hinrunde vor das Regionalsportgericht, doch keiner aus der Gruppenliga, Harald Kullen hatte es überwiegend mit Jugendspielen zu tun.

Als Einzelrichter war Ewald Wollert mit 33 Urteilen und 34 Entscheidungen befasst, deutlich weniger als in der Vorsaison. Die einzige harte Sperre mit sieben Spielen resultierte aus einer Vorbelastung aus der Vorsaison. „Wenn man im Mai die Rote Karte sieht und für vier Spiele gesperrt wird und sich im September schon wieder eine fängt, dann muss das Strafmaß schon aus erzieherischen Gründen höher sein“, rechtfertigte Wollert die Entscheidung.

Die anderen Sperren lagen durchweg zwischen zwei und vier Spielen und resultierten nicht aus harten Fouls, sondern „flotten Sprüchen“ nach Schiedsrichterentscheidungen. In Missverhältnis von 20/13 Fällen sieht der Einzelrichter den einzigen Kritikpunkt, aber vielleicht könnte die Gruppe eins ja nach der Winterpause in Sachen Fairness noch das Gleichgewicht wieder herstellen. (ahi)

Quelle

WLZ Sport

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Die Waldeckische Landeszeitung ist die Heimatzeitung des TSV/FC Korbach und unterstützt den Verein seit vielen Jahren u. a. mit redaktionellen Beiträgen und Spielberichten. Redakteure: Gerhard Menkel, Manfred Niemeier, Armin Hennig u.a.

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