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TSV Korbach : Tuspo Mengeringhausen - TSV/FC Korbach

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Derby mit Klassenunterschied: Korbach besiegt Mengeringhausen locker mit 3:0
Spannung, rassige Zweikämpfe, Dramatik, eigene Gesetze – das erste Waldecker Derby der neuen Saison der Gruppenliga hatte nichts von diesen Attributen.
Es war eine eindeutige Sache zugunsten des TSV/FC Korbach, der den TuSpo Mengeringhausen am Freitagabend mit 3:0 (2:0) bezwang – und der Gast war damit gut bedient. „Das war ein Klassenunterschied. Korbach war spritziger, wollte einfach mehr und hat eine eingespielte Truppe“, redete Christopher Kurz nicht um den Brei herum. Mengeringhausens Coach vermisste einiges bei seinem Team und muss womöglich nun länger auf David Föll verzichten, der sich bei einem Foul an Sven Leonhardt am Knie verletzte und schon nach 20 Minuten vom Feld humpelte.
Da stand es schon etwas länger 1:0 für die Korbacher, denen der TuSpo zunächst Ball und Feld überließ. Nach zwei Minuten schlenzte Niklas Nowotny, der stärkste Korbacher gestern auf der Hauer, knapp am Tor vorbei – da hatte die Heimelf schon drei Ecken. Ein Freistoß vom lauffreudigen Elias Mayer von weit rechts außen landete am Außenpfosten (7.), ehe es nicht unerwartet früh klingelte. Ein Angriff über rechts hatte gar nicht so viel Tempo, quer passte Leonhardt auf Nowotny. Der konnte sich drehen, wurde zu spät gestört und setzte den Ball nicht hart, aber platziert flach ins links Eck (9.).

Beckmann klasse gegen Löhndorf

Mit dem Anstoß kam der TuSpo dann das erste Mal über die Mittellinie. Der Druck der Gastgeber ließ mit der Führung ein wenig nach, die Torszenen wurden seltener und verteilten sich mehr auf beide Strafräume, weil auch der Gast seine abwartende Haltung ablegte und der TSV/FC nun einige Bälle verlor. Dominik Lüdtkes Freistoß war zu hoch (26.), gegenüber ging Mayer auf links steil, blieb im Abschluss aber an Gästekeeper Fabian Figge hängen. Der erste Schuss aufs Tor vom TuSpo war dann fast drin. Lüdtke schickte Pascal Löhndorf mit Auge steil, doch Sören Beckmann lenkte den Schuss mit einer Hand am Kasten vorbei (29.). „Ebenso wie das frühe 1:0 haben wir auch das 2:0 im richtigen Moment erzielt“, sagte später Martin Wagner. Korbachs Coach meinte den schönen Angriff, erneut über die linke Seite mit Mayer. Der bediente den mitgelaufenen Leonhardt, der aus fünf Meter keine Mühe hatte (37.).

Messe nach 50 Minuten gelesen

Figge parierte in der Nachspielzeit klasse gegen Laurin Lange, erneut wurde der Ball schön durchgesteckt (45.+4). Die Mengeringhäuser verhinderten den frühen K.o., aber fünf Minuten nach der Pause erwischte sie es doch. Wieder kam der Ball in der Vorwärtsbewegung der Gäste zu Lange. Der TSV-Neuzugang versuchte einen Lupfer über den zwölf Meter vor dem Kasten stehenden Figge, der zwar misslang, aber er erwischte den Torhüter auf dem falschen Fuß – 3:0.
Die Messe war damit gelesen, denn Mengeringhausen versprühte an diesem Abend nicht die Zuversicht, noch einmal ins Spiel zurück oder überhaupt noch hineinzukommen. Dass der Aufsteiger nicht unterging, war das Positive, doch ein Zusammenspiel im Team war über 90 Minuten kaum zu erkennen und Kampfgeist nur ab und zu. Das Spieltempo nahm ab, die Heimelf war nun teils zu ballverliebt. Trainer Wagner wechselte durch und gab fünf weiteren Akteuren eine Bewährungschance, Korbach ließ aber dennoch nichts anbrennen.
Zum Ende hin hatten beide Teams noch zwei gute Chancen. Marcel Siebert schlenzte zentral aus 16 Metern hauchdünn vorbei, und nach der letzten Ecke klärte der TuSpo mit Mühe im Gewühl (90.+2). Für Grün-Weiß verpassten Tim Sommer nach schöner Einzelleistung (76.) und Bene Menkel mit einem Lattentreffer das Ehrentor (90.).

Quelle: Waldeckische Landeszeitung vom 15.08.2025
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