Fast alle spielen für „Hö/Mei“

In 2. Mannschaft, Herren by WLZ Sport

Kreisoberliga: Tabellenführer besiegt SG Adorf/Vasbeck – TSV Altenlotheim stellt SV Freienhagen ein Bein

Von Detlef Vesper

Korbach. Ein Spieltag wie gemalt für die SG Höringhausen/Meineringhausen. Bis auf den TSV Berndorf und der spielfreien SG Buchenberg/Ederbringhausen ließen alle Konkurrenten um den Titel Punkte liegen. Und Hö/Mei hat sogar gleich sechs Zähler am Wochenende einkassiert, jeweils 2:1-Siege gegen den TuS Bad Arolsen und die SG Adorf/Vasbeck.

Die SG Rhoden/Schmillinghausen ließ zwei Punkte (2:2) bei den Blaugelben aus Korbach und der SV Freienhagen/Sachsenhausen verlor 1:2 in Altenlotheim.

SG Edertal – TSV/FC Korbach II 0:0

Nach einer intensiven, aber nicht hochklassigen Partie wurden die Punkte geteilt. Die Gäste hatten leichte Feldvorteile und ein Chancenplus, ließen aber im Abschluss immer die letzte Konsequenz vermissen. Stärkster Mann auf dem Platz war der Korbacher Aushilfstorhüter Tim Bialuschewski, der einige SG-Chancen prima vereitelte.

Korbach hatte durch Marvin König (15.), Alexander Moor (17.) und Peer Wittmer (22.) erste Möglichkeiten zur Führung. Eine weitere Chance wehrte Keeper Frank Süring mit einem Reflex per Kopf gegen Timon Will (27.) ab. Auf dem Chancenzettel der Heimelf war nur Marius Gottmann verzeichnet, der aber stets scheiterte.

Die zweite Hälfte war zerfahrener, Chancen gab es für Moor (51.), und Wittmers Schuss wurde von Benedikt Meise noch abgeblockt und landete am Außenpfosten (62.). Aber auch die SG war nicht vom Glück verfolgt, ein Kopfball von Gottmann klärte David Will auf der Torlinie (63.). Wittmer und David Kinzel vergaben den Siegtreffer leichtsinnig. Die letzte Möglichkeit zum Torerfolg vereitelte Torwart „Bia“ im Nachfassen gegen Gottmann (87.)

SG Bad Wildungen/Friedrichstein II – Eintracht Edertal 1:2 (0:1)

Tore: 0:1 Sebastian Brindöpke (2.), 1:1 Tobias Wilhelmi (47.), 1:2 Dashmir Elmazi (71.)
„Gut gespielt, aber nichts dabei herumgekommen.“ So lautete das Fazit von SG-Trainer Jan Kleeb, der ein ausgeglichenes Spiel auf Augenhöhe gesehen hat. Die Gäste gingen früh in Führung, nach einer schönen Kombination mit Alen Muratovic erzielte Sebastian Brindöpke das 0:1, später scheiterte Edertals Dashmir Elmazi mit seinem Freistoß an der Unterkante der Latte (15.).

Nach dem Wiederanpfiff hatte die Heimelf die beste Phase, zunächst verwandelte Tobias Wilhelmi einen 18 Meter Freistoß zum 1:1. Wenig später verpasste Daniel Gutheil die Führung.

In der 53. Minute, die erste Aufregung in Richtung Schiedsrichter Wyszolmirski, ein Foulspiel etwa 13 Meter vor dem Tor verlegte er außerhalb des Strafraumes. Dann soll er eine klare Tätlichkeit eines Eintracht-Spielers übersehen haben. Ein Konter der Edertaler führte dann zum 1:2, drei Minuten später beinahe das 1:3, aber Eugen Ruf scheiterte am Pfosten. In der 89. Minute eine Unterbrechung, Elmazi fiel nach einem Zweikampf auf die Schulter und musste ins Krankenhaus gebracht werden.

TSV Altenlotheim – SV Freienhagen/Sachsenhausen 2:1 (1:1)

Tore: 1:0 Pascal Ohm (19.), 1:1 Sören Schwechel (20.), 2:1 Marc Andre Garthe (75.)

Ein Spiel auf Augenhöhe mit ausgeglichenen Spielanteilen, aber die Mehrzahl an Torchancen erarbeitete sich Altenlotheim. Deshalb geht der knappe Sieg in Ordnung.

Die Gastgeber hatten früh gute Einschussmöglichkeiten, doch Gästekeeper Martin Oswald hatte etwas dagegen. Erst in der 19. Minute musste er erstmals hinter sich greifen, Pascal Ohm schloss ein Solo erfolgreich ab. Aber nur eine Minute später war der TSV unaufmerksam und Sören Schwechel nutzte dies zum 1:1.

Weitere TSV-Chancen blieben bis zum Seitenwechsel ungenutzt. Auch danach hatte Altenlotheim zunächst mehr vom Spiel und wieder verhinderte der gute Gästerkeeper weitere Treffer. Ab einer Stunde Spielzeit wurde der Gast stärker, aber nur mäßig torgefährlich. Er verbreitete nur noch durch Distanzschüsse von Nico Mannweiler Torgefahr.

Ein Konter führte schließlich zum Siegtreffer, Marc Andre Garthe nutzte endlich eine seiner zahlreichen Möglichkeiten. Dennis Krull hätte fast noch auf 3:1 erhöht aber sein Schuss traf nur die Latte.

SG Adorf/Vasbeck – Höringhausen/Meineringhausen 1:2 (1:1)

Tore: 0:1 Viktor Hardt (9.), 1:1 Andre Böhle (43.), 1:2 Janek Vallbracht, FE (52.)
Die Heimniederlage der SG Adorf/Vasbeck war verdient, obwohl die Gäste lange Zeit in Unterzahl spielten, denn Torhüter Kevin de Bruyn hatte den Ball vor seinem Strafraum mit der Hand geklärt.

„Hö/Mei“ war feldüberlegen und hatte deutlich mehr Spielanteile. Insbesondere Viktor Hardt und Marcel Bangert stellten die Heimelf immer wieder vor Probleme. So gingen die Gäste auch durch Hardt in Führung. Der Ausgleich durch Andre Böhle kurz vor dem Seitenwechsel schmeichelte der Heimelf.

Adorf/Vasbeck präsentierte sich in diesem Spitzenspiel fahrig und unkonzentriert, leistete sich viele Ballverluste. Daher hätte die Niederlage auch deutlich höher ausfallen können, aber das verhinderten die guten Reaktionen von Torwart Melf Tobin. So blieb es nur beim zweiten Treffer, einem verwandelten Foulelfmeter von Janek Vallbracht.

SG Blau-Gelb Korbach – Rhoden/Schmillinghausen 2:2 (0:1)

Tore: 0:1, 1:2 Tag Al Rubaye (40., 55.), 1:1 Johann Alles (50. FE), 2:2 Andre Götze (90.+2)

Ein ausgeglichenes, umkämpftes, aber faires Spiel endete für Blau-Gelb glücklich, weil es in der Nachspielzeit entschieden wurde. Zuvor hatte Taf Al Rubaye die Gäste mit einem Abstaubertor in Führung gebracht. Dumm war die gelb-rote Karte für Christian Schmidt, der bei eigenem Freistoß den zu heftigen Meckerer mimte (45.).

Kurz nach dem Wechsel glich Johann Alles mit einem verwandelten Foulelfmeter aus. Nach Flanke von Dimitri Gelbert ging der Gast fünf Minuten später aber wieder in Führung und es dauerte bis in die Nachspielzeit, bis der Ausgleich fiel. Freddie Sommers Freistoß fand den Abnehmer Andre Götze.

Quelle

WLZ Sport

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Die Waldeckische Landeszeitung ist die Heimatzeitung des TSV/FC Korbach und unterstützt den Verein seit vielen Jahren u. a. mit redaktionellen Beiträgen und Spielberichten. Redakteure: Gerhard Menkel, Manfred Niemeier, Armin Hennig u.a.

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